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Aktuelles

Rauchstopp - Nikotinersatz hilft

Meldung vom 01.12.2018

Wer mit dem Rauchen aufhören will, profitiert von einer Nikotinersatz­therapie. Das ergab die Auswertung von Studien.

Egal ob als Pflaster, Kaugummis, Tabletten oder Sprays: Nikotin­ersatz hilft bei der Raucherentwöhnung. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Cochrane-Netzwerks, die 133 Studien mit insgesamt knapp 65 000 Teilnehmern auswerteten. Diese hatten zu Beginn der Unter­suchungen im Schnitt mindestens 15 Zigaretten pro Tag geraucht. Das Fazit der Datenanalyse: Die Chancen für einen erfolgreichen Rauchstopp steigen durch eine Nikotinersatz­therapie um 50 bis 60 Prozent – nicht zuletzt, weil die Produkte Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen und Reizbarkeit abmildern.

Vorsorge - Ab 18 zum Check-up

Meldung vom 15.11.2018

Es soll Änderungen bei den Vorsorge­untersuchungen für Kassenpatienten geben

Neuerung in der Vorsorge: Kassenpatienten haben bald bereits ab 18 Jahren Anspruch auf einen Check-up. Eine zweite Untersuchung ist ab 35 vorge­­sehen – der bisherigen Altersgrenze. Danach übernimmt die Kranken­kasse alle drei Jahre die Kosten einer Vorsorge­untersuchung – statt wie bislang alle zwei Jahre. Neu ist zudem, dass Ärzte den Impfstatus der Pa­tienten prüfen. Außerdem erstellen sie vollständige Pro­file der Blutfettwerte, um das Risiko für Gefäßerkrankungen besser abschätzen zu können. Die Reform tritt voraussichtlich Anfang 2019 in Kraft.

Mimik - Gefühlvolle Falten

Meldung vom 01.11.2018

Emotionen wirken stärker auf andere, wenn sich bei der entsprechenden Mimik Fältchen am Augenwinkel zeigen

Freude, Schmerz oder Trauer: Mimisch ausgedrückte Gefühle wirken auf andere intensiver und ernsthafter, wenn dabei am Außenwinkel der Augen ein Halbkranz aus Falten ("Krä­hen­füße") entsteht. Das ergab eine US-Studie, veröffentlicht im Fachmagazin Emotion. Den Probanden wurde auf einem Auge ein Foto mit, auf dem anderen eines ohne Falten gezeigt. Sie nahmen aber nur jenes mit Falten wahr, das offenbar den stärkeren Eindruck hinterließ.

Psyche - Bewegendes Glück

Meldung vom 15.10.2018

Wer nur zehn Minuten am Tag körperlich aktiv ist, scheint positiver gestimmt zu sein als ein absoluter Bewegungsmuffel. Das zeigt eine Untersuchung

Körperliche Aktivität scheint eng mit Glück und Zufriedenheit zusammenzuhängen. Zu diesem Ergebnis, veröffentlicht im Fachmagazin Journal of Happiness, kamen Wissenschaftler der Universität von Michigan (USA). Sie hatten mehr als 20 Studien seit 1980 mit rund 500 000 Teilnehmern unterschiedlichen Alters, sozialer und ethnischer Herkunft ausgewertet. Menschen, die sich nur zehn Minuten am Tag sportlich betätigen, scheinen demnach bereits zu positiveren Lebensgefühlen zu neigen als solche, die gar nicht aktiv werden. Ob jemand joggt, walkt oder Yoga-Übungen macht, scheint dabei keine Rolle zu spielen. Laut den Forschern erklärt dieser Zusammenhang aber nicht, ob die Bewegung selbst glücklicher macht oder ob glücklichere Menschen sich einfach mehr bewegen. Da körperliche Aktivität gesünder mache, könne sie aber zu mehr Wohlbefinden führen.

Arzneien - Manche mögen es kühl

Meldung vom 01.10.2018

Einige Medikamente sollten im Kühlschrank gelagert werden

Fünf Prozent der jährlich 660 Millionen verordneten Medikamente müssen gekühlt werden, damit sie wirksam bleiben. Das berichtet das Deutsche Arzneimittel­­prüfungsinstitut (DAPI). In den Kühlschrank gehören beispielsweise Insulinvorräte und verschiedene Impfstoffe gegen Hepatitis A, B oder Tetanus. Zu Hause bewahrt man die Mittel am besten im Gemüse­fach des Kühlschranks auf. Vorsicht: An der Kühlschrankwand frieren Arzneien leicht ein; das kann ihre Wirksamkeit beeinträchtigen.

Nachtruhe - Richtig ausschlafen

Meldung vom 15.09.2018

Wer unter der Woche zu wenig schläft, kann das Schlafdefizit am Wochenende teilweise ausgleichen

Wieder zu wenig Schlaf abbekommen unter der Woche? Das ist nicht erholsam, muss aber nicht zwangsläufig zu gesundheitlichen Schäden führen. Das berichten Wissenschaftler des Karolinska-Instituts in Schweden. Sie werteten die Schlaf- und Lebensgewohnheiten von knapp 44 000 ihrer Landsleute über einen Zeitraum von 13 Jahren aus. Ergebnis: Wer fünf Stunden oder weniger schläft, hat zwar ein erhöhtes Risiko, frühzeitig zu sterben. Allerdings treffe das nicht auf Menschen zu, die sich am Wochenende ordentlich ausschlafen, berichten die Forscher im Journal of Sleep Research. Ihr Fazit: Schlaf lässt sich nach­holen. Idealerweise sollte die Nachtruhe sieben Stunden dauern.

Depression - Bewegung schützt!

Meldung vom 01.09.2018

Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, tut damit auch der Psyche etwas Gutes

Sie kurbelt den Stoffwechsel an und hält den Körper fit. Außerdem kann Bewegung vor Depressionen schützen, zeigt eine Studie im American Journal of Psychiatry. Die Forscher wer­teten Datensätze aus 49 Studien mit ins­­gesamt knapp 267 000 Teilnehmern aus. Menschen, die sich nur wenig bewegten, hatten demnach ein größeres Risiko, depressiv zu werden, als diejenigen, die regelmäßig aktiv waren. Der positive Effekt stellte sich unabhängig von Alter, Herkunft und körperlicher Verfassung ein.
10.08.2018, Bildnachweis: iStock/Alainde Maximy

Diabetes - Wie Apotheker helfen

Meldung vom 15.08.2018

Apotheker und Apothekerin sind gute Ansprechpartner für Menschen mit Diabetes, zeigte eine Studie

Apotheker können Ärzte und Ernährungsberater bei der Betreuung von Diabetikern erfolgreich unterstützen, zeigt eine Studie im Journal of Clinical Pharmacy and ­Therapeutics. Patienten hatten ­ihren Blutzucker besser unter Kontrolle, wenn sie alle vier bis sechs Wochen mit einem speziell ­­ausgebildeten Apotheker sprachen.
09.08.2018, Bildnachweis: istock/kadmy

Alzheimer - Humor hilft

Meldung vom 01.08.2018

Eine Studie zeigt: Wer die Welt humorvoll sieht, kommt mit der Krankheit besser klar

Menschen kommen offenbar besser mit einer Demenz klar, wenn sie sich einen Sinn für Humor bewahren. Das sagen US-Forscher nach einer Studie mit 66 Patienten im Frühstadium der Erkrankung. So trägt Humor dazu bei, trotz der Diagnose einen Sinn im Leben zu sehen. Diesen Effekt fanden die Wissenschaftler aber nur für freundliche Heiterkeit – nicht für Witze auf Kosten anderer.

Flohmarkt - Gefährliches Spielzeug

Meldung vom 15.07.2018

Gebrauchte Spielsachen können Nachteile haben

Flohmärkte sind was Schönes. Oft verlässt man sie nicht nur mit einem Schnäppchen, sondern auch mit einem guten Gewissen. Schließlich wird nun Spielzeug weiterverwendet, das sonst womöglich im Müll ge­landet wäre. Muss ja nicht immer neu sein, oder? Britische Forscher von der University of Plymouth raten zur Vorsicht. Sie analysierten 200 gebrauchte Plastikspielzeuge – und fanden in vielen davon Stoffe, die für Kinder potenziell giftig und daher in neueren Produkten nicht mehr erlaubt sind.

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