Wir sind für Sie da +49 5363 2556

Aktuelles

Gesundheitssystem - Teuer, aber nicht top

Meldung vom 15.06.2018

Was der Vergleich der Gesundheitssysteme reicher Länder ergab

Bei einem Vergleich mit zehn anderen reichen Ländern im Fachmagazin JAMA landet Deutschland bei der Lebenserwartung auf dem vorletzten Platz und hat die dritthöchste Müttersterblichkeit. Bei den Gesundheitsausgaben liegt Deutschland aber mit 11,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts auf Platz vier. Auffällig ist auch die hohe Zahl von Arztbesuchen und teuren Unter­­suchungen wie Magnetresonanztomografie (MRT).

Laser - Das kann ins Auge gehen

Meldung vom 01.06.2018

Immer häufiger kommt es zu Augenschäden durch Laserstrahlen

Die Zahl der Augenverletzungen durch Laserstrahlen nimmt zu, berichten Mediziner im Deutschen Ärzteblatt. Ein großes Problem seien die vielen ungeprüften Geräte auf dem Markt. Im Internet werden oft Modelle mit deutlich höherer Leistung angeboten, als in Deutschland erlaubt ist. Wichtig: Laserpointer nie in die Augen richten. Die Strahlen können schwere Schäden verursachen, wenn sie direkt auf die Netzhaut treffen.

Mücken - Blutsauger meiden Schläger

Meldung vom 15.05.2018

Mücken scheinen einen Bogen um Menschen zu machen, die nach ihnen geschlagen haben

Stechmücken meiden Menschen, die nach ihnen geschlagen haben. Zu diesem Schluss kommen Biologen der Universität von Washington (USA) im Fachmagazin Current Biology. Ihre Experimente zeigen, dass die Plagegeister offenbar den Geruch dieser Menschen mit Gefahr verknüpfen. Diese erstaunliche Lernfähigkeit lasse sich ­mög­licherweise bei der Entwicklung neuartiger ­Mückenschutzmittel nutzen, so die Forscher.

Appell - Verdacht auf Nebenwirkungen melden

Meldung vom 01.05.2018

Patienten sollten unerwünschte Wirkungen ihrer Arzneien melden

Die europäischen Arzneimittelbehörden fordern Patienten auf, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen rezeptfreier ­Medikamente zu melden. In Deutschland gelangen Verbraucher über den folgenden Link auf der Online-Seite des Bundes­instituts für Arzneimittel und Medizin­­­pro­dukte (BfArM) zum Meldeformular: www.bfarm.de/uawmelden.

Medikamente - Nicht verwechseln!

Meldung vom 15.04.2018

Wer zum Beispiel mehrere Insulinpräparate verwenden muss, kann leicht durcheinander kommen. So vermeiden Sie Verwechslungen

Diabetiker haben oft mehrere Insulinpräparate: eines, das  sie ein- bis zweimal täglich anwenden, und eines, das sie zu den Mahlzeiten spritzen. Auch bei Asthma gibt es oft ein Spray für akute Beschwerden und eines für die Dauertherapie. Machen Sie sich farbige Markierungen mit Isolierband auf Ihre Medikamente, sodass die Verwechslungsgefahr sinkt. Hilfreich ist es auch, wenn Sie auf der ­Packung Verwendungszweck und Einnahmezeit handschriftlich vermerken.

Klima - Offener für Neues

Meldung vom 01.04.2018

Wer in einem eher milden Klima aufwächst, ist laut einer Studie extrovertierter

Wir alle kennen das: Kaum wird es im Frühling wärmer, bessert sich unsere Stimmung. Dass das Klima offenbar nicht nur unsere Laune, sondern auch den Charakter beeinflusst, schreiben Forscher aus China und den USA im Fachblatt Nature. Menschen, die in einem angenehmen Klima mit durchschnittlich 22 Grad aufwachsen, seien offener, extrovertierter und emotional stabiler als die Bewohner kühlerer Regionen. Die ­Häufigkeit von Grippe-Erkrankungen und der Wohlstand des jeweiligen Landes sollen bei der Persönlichkeitsentwicklung ebenfalls eine Rolle spielen, aber eine deutlich kleinere als die Durchschnittstemperatur.

Fremdsprachen - Lockere Zunge

Meldung vom 15.03.2018

Mit einem Glas Bier fällt eine Fremdsprache leichter, sagen Forscher

Wer eine fremde Sprache lernt, kennt das: Ungezwungen zu plaudern fällt anfangs schwer. Flüssiger geht es offenbar mit etwas Alkohol. Forscher der Universität Maastricht (Niederlande) testeten deutsche Studenten, die begonnen hatten, Niederländisch zu lernen. Wer ein großes Glas Bier getrunken hatte, tat sich beim Reden deutlich leichter, so die Forscher im Journal of Psychopharmacology.

Arztbesuch - Wenig Zeit für Gespräche

Meldung vom 01.03.2018

Ein Patientengespräch verläuft hierzulande durchschnittlich recht kurz, ergab ein Ländervergleich

In Schweden nehmen sich Ärzte im Durchschnitt 22,5 Minuten Zeit für ein Patientengespräch. In Deutschland sind es hingegen knapp 8 Minuten. ­Damit belegen wir lediglich Platz 34 von 67 untersuchten Ländern. Das ergab ein internationaler Vergleich, veröffentlicht im British Medical Journal. Die Studienautoren beklagen, dass sich rund die Hälfte der Weltbevöl­kerung sogar mit weniger als fünf Minuten Gesprächszeit begnügen muss. Das dürfte gerade reichen, um sich ein Rezept ausstellen zu lassen und Genesungswünsche entgegenzunehmen.

Blutspende - Positiver Doppeleffekt

Meldung vom 15.02.2018

Wer zum Blutspenden geht, tut nicht nur anderen etwas Gutes, sondern profitiert auch selbst

Wer Blut spendet, hilft nicht nur anderen Menschen, sondern auch sich selbst. Denn der Blutverlust senkt den Blutdruck. Ein erhöhter Druck ist ein ­­Risikofaktor für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit regelmäßigem Spenden lässt sich diese Gefahr verringern. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für ­Transfusionsmedizin. Der Effekt halte bis zu sechs Wochen an.

Tai-Chi - Kampf für den guten Stand

Meldung vom 01.02.2018

Ältere Menschen profitieren besonders von Tai-Chi-Übungen, zeigt eine Studie

Die alte fernöstliche Kampfkunst Tai-Chi erhöht bei älteren Menschen offenbar die Standfestigkeit. Wie spanische Forscher im Journal of the American Geriatrics Society schreiben, beugen regel­mäßige Tai-Chi-Übungen Stürzen effektiver vor als etwa Physiotherapie und leichtes Bewegungstraining. Bei Senioren, die 12 bis 26 Wochen lang ein- bis dreimal wöchentlich eine Stunde Tai-Chi praktiziert hatten, war das Sturzrisiko um 43 Prozent reduziert. Die Übungen sollen sich günstig auf Koordi­nation und Gleichgewichtssinn auswirken.

Nach oben