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Aktuelles

Blutspende - Positiver Doppeleffekt

Meldung vom 15.02.2018

Wer zum Blutspenden geht, tut nicht nur anderen etwas Gutes, sondern profitiert auch selbst

Wer Blut spendet, hilft nicht nur anderen Menschen, sondern auch sich selbst. Denn der Blutverlust senkt den Blutdruck. Ein erhöhter Druck ist ein ­­Risikofaktor für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit regelmäßigem Spenden lässt sich diese Gefahr verringern. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für ­Transfusionsmedizin. Der Effekt halte bis zu sechs Wochen an.

Tai-Chi - Kampf für den guten Stand

Meldung vom 01.02.2018

Ältere Menschen profitieren besonders von Tai-Chi-Übungen, zeigt eine Studie

Die alte fernöstliche Kampfkunst Tai-Chi erhöht bei älteren Menschen offenbar die Standfestigkeit. Wie spanische Forscher im Journal of the American Geriatrics Society schreiben, beugen regel­mäßige Tai-Chi-Übungen Stürzen effektiver vor als etwa Physiotherapie und leichtes Bewegungstraining. Bei Senioren, die 12 bis 26 Wochen lang ein- bis dreimal wöchentlich eine Stunde Tai-Chi praktiziert hatten, war das Sturzrisiko um 43 Prozent reduziert. Die Übungen sollen sich günstig auf Koordi­nation und Gleichgewichtssinn auswirken.

Unverträglichkeit - Auf Gluten verzichten?

Meldung vom 15.01.2018

Wer Lebensmittel schlecht verträgt, sollte die Ursache beim Experten abklären lassen

Bei Bauchweh oder Durchfall werden oft Allergien oder Unverträglichkeiten als Ursache vermutet. Doch Experten warnen vor un­seriösen, teuren Untersuchungen wie Lymphozytentransformationstests oder IgG-Bestimmungen, die manche Ärzte oder Heilpraktiker anbieten. Betroffene verzichten danach meist unnötigerweise auf Weizen oder andere Lebensmittel. Wer sichergehen will, sollte seinen Verdacht beim Allergologen abklären lassen.

Psychologie - Lob lohnt sich

Meldung vom 01.01.2018

Komplimente zahlen sich für einen Kunden aus, zeigt ein Experiment

Freundlichkeit macht sich bezahlt. Ein Lob vorweg – und als Kunde hat man mehr Eis in der Waffel oder ein größeres Kebab. Das ist das Ergebnis einer Feldstudie, über die Forscher der Universität Innsbruck in Experimental Economics berichten. Nach Komplimenten gab es zehn Prozent mehr Eiscreme. Trinkgeld vorab brachte 17 Prozent mehr.

Resistente Keime - Antibiotika gehen aus

Meldung vom 15.12.2017

Immer mehr der Medikamente zeigen keine ausreichende Wirkung mehr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: Gegen zunehmend mehr Infektionen sind die verfügbaren Anti­biotika machtlos. Von den Substanzen, die zur Behandlung der wichtigsten resistenten Keime entwickelt werden, stuft die WHO nur acht als wirkungsvolle Therapieoptionen ein. Es müsse dringend mehr Geld in die Forschung investiert werden.

Makuladegeneration - Therapie im Test

Meldung vom 01.12.2017

Forscher arbeiten an einem Wirkstoff gegen die "trockene" Variante der Augenkrankheit

Für 80 Prozent der Patienten, bei denen durch eine sogenannte Makuladegeneration das scharfe Sehen verloren geht, gibt es bisher keine Therapie. Sie leiden an der "trockenen", schleichenden Variante der Krankheit, bei der Ablagerungen bestimmte Zellen der Netzhaut zerstören. Nun haben Forscher aus den USA und von der Universität Bonn einen Antikörper gegen eine fortgeschrittene Form des Leidens getestet. Er konnte die Krankheit zwar nicht heilen, verlangsamte aber das Fortschreiten, erläutern die Wissenschaftler im Fachmagazin Science Translational Medicine. Weitere Studien, in denen Wirkung und mögliche Nebenwirkungen des Mittels untersucht werden, laufen bereits.

Zähne - Teurer Zucker

Meldung vom 15.11.2017

Würden wir weniger Süßes essen, ließen sich wohl Zahnarztkosten in Höhe von zwölf Milliarden Euro sparen

Wenn die Menschen in Deutschland sich an das Zucker-Limit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von maximal 50 Gramm am Tag halten würden, könnten Zahnarztkosten in Höhe von zwölf Milliarden Euro im Jahr eingespart werden. Das sind mehr als zwei Drittel der Gesamtausgaben für Zahn­behandlungen. Forscher aus Halle rechnen dies im Journal of Dental Research vor.

Narben - Von Fröschen lernen

Meldung vom 01.11.2017

Wie lassen sich Narben verhindern? Erkenntnisse dazu gewannen Wissenschaftler an einem bestimmten Frosch

Narben erinnern uns dauerhaft an vergangene Verletzungen. Junge Krallenfrösche sind dagegen in der Lage, Wunden ohne Narben zu schließen. Wie die Amphibien das machen, haben Biologen in Japan jetzt herausgefunden: Offenbar sind Zellen beteiligt, die nicht aus angrenzendem Hautgewebe, sondern aus Gewebeschichten unter der Haut ­stammen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die ­Forscher im Fachblatt Developmental Dynamics. Sie hoffen, dass ihre Entdeckung irgendwann zur Entwicklung von Wirkstoffen führt, die die Narbenbildung unterdrücken.

Forschung - Hilfe gegen hervorstehende Augen

Meldung vom 15.10.2017

Schilddrüsenkrankheiten können sich auf die Augen auswirken. Forscher arbeiten an einem Wirkstoff, der gegensteuern soll

Viele Basedow-Patienten leiden darunter, dass sich bei ihnen – als Nebensymptom des Schilddrüsenleidens – der Augapfel nach außen wölbt. Behandlungsversuche blieben bisher oft erfolglos. Nun besteht neue Hoffnung: Forscher aus den USA und Europa blockierten die Andockstelle eines Wachstumsfaktors, der das Geschehen befeuert. Bei 69 Prozent der Patienten reduzierte sich die Augenwanderung. Die Studie wurde im New England Journal of Medicine veröffentlicht. Die US-Arzneimittel­behörde spricht bereits von einem Therapie-Durchbruch.

Nüsse - Im Kern gesund

Meldung vom 30.09.2017

Nüsse können offenbar das Wachstum von Krebszellen und das Risiko für Diabetes vermindern

Wer Nüsse liebt, für den haben Forscher der Friedrich-Schiller-Universität Jena gute Nachrichten: Nüsse vermindern offenbar das Wachstum von Krebszellen im Darm. Dass Nüsse gesund sind und möglicherweise das Diabetesrisiko senken, haben schon frühere Studien gezeigt. Leider sind sie aber auch kalorienreich. Deshalb gilt: täglich nur eine Handvoll (ca. 25 g).

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