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Aktuelles

Harnwegsinfekt - Schutz für die Blase

Meldung vom 15.02.2019

Das Trinken von viel Wasser kann gegen wiederkehrende Harnwegsinfekte helfen.

Viel Wasser zu trinken kann wiederkehrenden Harnwegsinfekten vorbeugen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität von Miami (USA) im Fachjournal JAMA Internal Medicine. Sie hatten 140 junge Frauen untersucht, die häufig an Harnwegsinfekten litten und weniger als 1,5 Liter am Tag tranken. Ein Teil von ihnen behielt diese Trinkmenge über zwölf Monate bei, die anderen nahmen täglich 1,5 Liter Wasser zusätzlich auf. Die Frauen, die ihre Ration erhöht hatten, erkrankten deutlich seltener an Blasenentzündung und mussten demzufolge auch nicht mehr so viele Antibiotika einnehmen.

Von Natur aus faul

Meldung vom 01.02.2019

Sich freweillig bewegen? Immens wichtig für die Gesundheit!

Joggen oder auf der Couch liegen bleiben? Oft entscheiden wir uns für die faule Variante. Eine Studie im Fachblatt Neuropsychologia zeigte mittels Hirnmessungen, warum:
Der Neigung zum Liegenbleiben zu widerstehen ist mit einer erhöhten Gehirnaktivität verbunden. Aus Sicht der Evoutionsbiologie macht das Sinn, denn ein möglichst geringer Energieaufwand war früher ein Überlebensvorteil.
In der modernen Gesellschaft aber schadet er der Gesundheit.

Bittere Medizin leichter einnehmen

Meldung vom 15.01.2019

Eine einfache Maßnahme erleichtert die Einnahme bitterer Arzneitropfen.

Tropfen lassen sich gut individuell dosieren. Ihr größter Nachteil ist der manchmal unangenehme Geschmack. Die Lösung: Arzneitropfen können auch in einem Glas Wasser eingenommen werden.
Allerdings sollten Sie die Flüssigkeit sofort austrinken. Denn steht diese längere Zeit, können sich die Wirkstoffe zersetzen.

Nachtruhe - Schlaflos im Traum

Meldung vom 01.01.2019

Manche Menschen träumen nur, sie würden schlecht schlafen

Stundenlang hin und her gewälzt und kein Auge ­zugetan? Vielleicht haben Sie Ihre Schlaflosigkeit nur geträumt. In einem Experiment der Universität Freiburg traf das auf jeden sechsten schlechten Schläfer zu. Die Vermutung: Wer sich sorgt, am nächsten Tag nicht ausgeschlafen zu sein, nimmt diese Ängste in den Traum mit.

Ernährung - Kinder trinken zu viel Süßes

Meldung vom 15.12.2018

Vor allem Jungs nehmen viele zuckerhaltige Getränke zu sich

Rund einen halben Liter zuckerhaltige Getränke trinken Kinder täglich. Das ergab eine Befragung im Rahmen der KiGGS-Studie. Ältere Kinder nehmen mehr süße Getränke als jüngere zu sich und Jungs mehr als Mädchen. Zuckerhaltige Getränke sind Kalorienbomben und ein Risikofaktor für Übergewicht und Adipositas.

Rauchstopp - Nikotinersatz hilft

Meldung vom 01.12.2018

Wer mit dem Rauchen aufhören will, profitiert von einer Nikotinersatz­therapie. Das ergab die Auswertung von Studien.

Egal ob als Pflaster, Kaugummis, Tabletten oder Sprays: Nikotin­ersatz hilft bei der Raucherentwöhnung. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Cochrane-Netzwerks, die 133 Studien mit insgesamt knapp 65 000 Teilnehmern auswerteten. Diese hatten zu Beginn der Unter­suchungen im Schnitt mindestens 15 Zigaretten pro Tag geraucht. Das Fazit der Datenanalyse: Die Chancen für einen erfolgreichen Rauchstopp steigen durch eine Nikotinersatz­therapie um 50 bis 60 Prozent – nicht zuletzt, weil die Produkte Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen und Reizbarkeit abmildern.

Vorsorge - Ab 18 zum Check-up

Meldung vom 15.11.2018

Es soll Änderungen bei den Vorsorge­untersuchungen für Kassenpatienten geben

Neuerung in der Vorsorge: Kassenpatienten haben bald bereits ab 18 Jahren Anspruch auf einen Check-up. Eine zweite Untersuchung ist ab 35 vorge­­sehen – der bisherigen Altersgrenze. Danach übernimmt die Kranken­kasse alle drei Jahre die Kosten einer Vorsorge­untersuchung – statt wie bislang alle zwei Jahre. Neu ist zudem, dass Ärzte den Impfstatus der Pa­tienten prüfen. Außerdem erstellen sie vollständige Pro­file der Blutfettwerte, um das Risiko für Gefäßerkrankungen besser abschätzen zu können. Die Reform tritt voraussichtlich Anfang 2019 in Kraft.

Mimik - Gefühlvolle Falten

Meldung vom 01.11.2018

Emotionen wirken stärker auf andere, wenn sich bei der entsprechenden Mimik Fältchen am Augenwinkel zeigen

Freude, Schmerz oder Trauer: Mimisch ausgedrückte Gefühle wirken auf andere intensiver und ernsthafter, wenn dabei am Außenwinkel der Augen ein Halbkranz aus Falten ("Krä­hen­füße") entsteht. Das ergab eine US-Studie, veröffentlicht im Fachmagazin Emotion. Den Probanden wurde auf einem Auge ein Foto mit, auf dem anderen eines ohne Falten gezeigt. Sie nahmen aber nur jenes mit Falten wahr, das offenbar den stärkeren Eindruck hinterließ.

Psyche - Bewegendes Glück

Meldung vom 15.10.2018

Wer nur zehn Minuten am Tag körperlich aktiv ist, scheint positiver gestimmt zu sein als ein absoluter Bewegungsmuffel. Das zeigt eine Untersuchung

Körperliche Aktivität scheint eng mit Glück und Zufriedenheit zusammenzuhängen. Zu diesem Ergebnis, veröffentlicht im Fachmagazin Journal of Happiness, kamen Wissenschaftler der Universität von Michigan (USA). Sie hatten mehr als 20 Studien seit 1980 mit rund 500 000 Teilnehmern unterschiedlichen Alters, sozialer und ethnischer Herkunft ausgewertet. Menschen, die sich nur zehn Minuten am Tag sportlich betätigen, scheinen demnach bereits zu positiveren Lebensgefühlen zu neigen als solche, die gar nicht aktiv werden. Ob jemand joggt, walkt oder Yoga-Übungen macht, scheint dabei keine Rolle zu spielen. Laut den Forschern erklärt dieser Zusammenhang aber nicht, ob die Bewegung selbst glücklicher macht oder ob glücklichere Menschen sich einfach mehr bewegen. Da körperliche Aktivität gesünder mache, könne sie aber zu mehr Wohlbefinden führen.

Arzneien - Manche mögen es kühl

Meldung vom 01.10.2018

Einige Medikamente sollten im Kühlschrank gelagert werden

Fünf Prozent der jährlich 660 Millionen verordneten Medikamente müssen gekühlt werden, damit sie wirksam bleiben. Das berichtet das Deutsche Arzneimittel­­prüfungsinstitut (DAPI). In den Kühlschrank gehören beispielsweise Insulinvorräte und verschiedene Impfstoffe gegen Hepatitis A, B oder Tetanus. Zu Hause bewahrt man die Mittel am besten im Gemüse­fach des Kühlschranks auf. Vorsicht: An der Kühlschrankwand frieren Arzneien leicht ein; das kann ihre Wirksamkeit beeinträchtigen.

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