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Aktuelles

Multiple Sklerose - Frühzeitig behandeln

Meldung vom 15.09.2017

Bekommen MS-Patienten früh den Wirkstoff beta-Interferon verschrieben, geht es ihnen langfristig besser

Je früher multiple Sklerose (MS) behandelt wird, desto besser geht es den Patienten auch noch elf Jahre später. Das ergab eine Langzeitstudie der Universität Basel (Schweiz) an MS-Kranken, die Beta-Interferon erhielten. Ihre Therapie begann 18 Monate früher als jene einer Vergleichsgruppe. Dadurch ­konnte der Zeitraum bis zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands um 3,7 Jahre verlängert werden.

Umwelt - Schadstoffe beeinflussen Wohlbefinden

Meldung vom 30.08.2017

Schlechte Luft, geringere Lebenszufriedenheit:

Vor allem Stickoxide wirken sich diesbezüglich negativ ausStark mit Stickstoffdioxid belastete Luft wirkt sich ähnlich negativ auf das Wohlbefinden eines Menschen aus wie eine Kündigung oder die Trennung vom Partner. Das fanden Forscher der Universität York (Großbritannien) heraus. Sie hatten Daten zur Lebenszufriedenheit mit Aufzeichnungen des britischen Umweltministeriums zur Luftqualität ver­glichen. Stickstoffdioxid entsteht zum Beispiel beim Verbrennen von Öl, Gas und Kohle.

Haarausfall - Freispruch für Testosteron

Meldung vom 15.08.2017

Ist wirklich das Sexualhormon schuld, wenn Männer lichteres Haar bekommen? Dem sind Forscher nachgegangen

Gehen Männern die Haare aus, stehen meist ihre Sexualhormone im Verdacht. Diesen hartnäckigen Mythos haben Forscher der Universitätsmedizin Greifswald nun mit einer der bislang größten Studien zu dem Thema untersucht. Sie werteten die Daten von 373 gesunden Männern für die Bevölkerungsstudie Ship-Trend aus. Dabei fanden sie keinen Zusammenhang zwischen den Hormonen Testosteron, Androstendion oder DHEAS und Haarausfall.

Waldluft - Tief einatmen

Meldung vom 01.08.2017

Wer Haut- oder Atemwegsprobleme hat, dem tut ein Spaziergang im Wald gut. Die Luft ist feucht und reich an Sauerstoff – eine Wohltat für Körper und Geist

Waldluft ist reich an Sauerstoff und Feuchtigkeit – für Patienten mit Haut- und Atemwegserkrankungen eine Wohltat. In Heringsdorf auf der Insel Usedom entstand nun Deutschlands erster Kur- und Heilwald. Auf Rundwegen können die Besucher Pflanzen, Gerüche und Geräusche des Waldes erleben oder Körper- und Meditationsübungen machen. Das soll Stress ­abbauen, entspannen und das Immunsystem stärken.

Parodontitis - Rheuma durch krankes Zahnfleisch?

Meldung vom 15.07.2017

Schlechte Mundhygiene erhöht das Risiko für Gelenkprobleme, vermuten Forscher

Die Entwicklung von Gelenkrheuma könnte zumindest in manchen Fällen mit einer Entzündung des Zahnfleischs zusammenhängen. Das vermuten Forscher der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (USA). Hinweise darauf fanden sie bei der Untersuchung von gelagerten Proben. Ihren Befund beschreiben sie im Journal Science Translational Medicine: Ein Bakterium, das in fast zwei Drittel aller Fälle von Parodontitis gefunden wird, löst über einen Stoffwechselprozess die Entzündung der Gelenke aus und erhält sie aufrecht. Ein Zusammenhang von Rheuma und Zahnfleischentzündungen wird schon länger vermutet, konnte aber nie bewiesen werden. Die Forscher denken dennoch bereits an neue Ansätze für Vorbeugung und Therapie. Der einfachste wäre: gute Zahnhygiene.

Gehirn - Jucken steckt an

Meldung vom 01.07.2017

Beginnt unser Gegenüber sich zu kratzen, fangen wir selbst auch damit an. Experimente an Mäusen zeigen, wie das zustande kommt

Sehen wir andere gähnen, gähnen wir mit. Doch nicht nur, wenn jemand den Mund weit aufsperrt, wirkt das ansteckend. Auch Jucken überträgt sich schon beim bloßen Anblick. ­Anders als beim Gähnen hat das aber nichts mit Empathie zu tun, wie US-Forscher jetzt in einem Mäuse-Experiment herausfanden. Sahen die Nager Filme, in denen sich Art­genossen kratzen, begannen sie bald auch selbst damit. Wie die ­Wissenschaftler in Science berichten, sind daran Juck­signale schuld, die das Gehirn beim Zuschauen aussendet.

Kortisonsalbe - So wirkt sie länger

Meldung vom 15.06.2017

Wenn Kortisonsalben einmal täglich verordnet wurden, helfen sie manchmal nicht lang genug. Was Apotheker dann raten

Oft werden Salben und Cremes mit kortisonähn­lichen Wirkstoffen (Korti­­koiden) – wie vom Arzt ­ver­ordnet – einmal täglich aufgetragen. Was tun, wenn das die Beschwerden nicht für den ganzen Tag lindert? Die Lösung: Wenden Sie mehrmals am Tag eine wirkstofffreie Salbe an, deren Zusammensetzung ansonsten der Kortisonsalbe entspricht. Das mobilisiert Wirkstoff-Moleküle, die in der Hornschicht der Haut eingelagert sind. In der Apotheke sind solche Basissalben ohne Rezept erhältlich. Wenn es keine genau passende gibt, kann man Ihnen dort ein geeignetes Produkt empfehlen.

Kaffee - Aber bitte ohne alles!

Meldung vom 01.06.2017

Wer Kaffee-Getränke mit Zutaten wie Zucker oder Sahne anreichert, nimmt oft vergleichsweise viele zusätzliche Kalorien auf

Schwarz hält schlank. Zumindest bei Kaffee. Rund zwei Drittel der Amerikaner, die ihn regelmäßig konsumieren, peppen das Getränk mit Zucker, Sahne, Sirup oder Ähnlichem auf. Dabei nehmen sie pro Tag im Schnitt 69 Kilokalorien mehr zu sich als jene, die ihren Kaffee schwarz trinken. Das geht aus einer im Fachblatt Public Health veröffentlichten Studie hervor. Gerade angereicherte Kaffee-Getränke entsprechen kalorienmäßig oft einer Mahlzeit.

Psyche - Schrille Eifersucht

Meldung vom 15.05.2017

Wer sich sehr auffällig anzieht, ist möglicherweise eifersüchtig und sucht so nach mehr Aufmerksamkeit

Ein T-Shirt in Pink, dazu eine riesige Sonnenbrille: Wer sich so kleidet, könnte zu Eifersucht neigen. Forscher der Nanyang Technological University in Singapur haben beobachtet, dass Menschen, die ihren Partner misstrauisch beäugen, gern schrille Kleidung kaufen. Der Grund sei ein Hunger nach Aufmerksamkeit, wie die Wissenschaftler im Journal of Consumer Psychology schreiben. Um ihn zu stillen, nehmen Eifersüchtige es sogar hin, durch ihr Äußeres lächerlich zu wirken.

Partnerschaft - Fröhlichkeit macht gesund

Meldung vom 02.05.2017

Ist der Partner ein positiver Mensch, trägt das dazu bei, dass man selbst gesünder lebt

Fröhlichkeit steckt nicht nur an. Sie kann sogar dazu beitragen, dass der Partner gesund bleibt. Das ergab eine im Fachmagazin Health Psychology veröffentlichte Studie. Psychologen werteten die Daten von knapp 2000 Paaren aus. Ergebnis: Mit einem positiven Menschen an der Seite neigten die Testpersonen dazu, mehr Sport zu treiben, und lebten auch sonst gesünder.

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